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Geschichte der Gemeinde Geuensee
Geuensee wird unter dem Namen «Geinwison» erstmals im Urbar des
Klosters Einsiedeln von 1217/22 erwähnt. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts erscheint
die Körperschaft aber im Habsburger Urbar als Bestandteil des Gerichtskreis
Sempach. Mit der Verpfändung der Herrschaft Büron ging Geuensee 1424 schliesslich
an Luzern über.
Vom Kirchenkreis her bildete der Ort Geuensee
bis 1944 ein Teil der Pfarrei der Stadt Sursee. Die Weiler Krumbach und Hunzikon
hingegen gehörten bis 1807 zu Oberkirch; danach wurde Hunzikon Sursee, Krumbach
hingegen Büron zugeteilt.
Seit 1944 ist damit Geuensee
eine selbständige Pfarrei, deren Grenzen mit der politischen Gemeinde identisch
sind. Sie verfügt über die 1935/36 errichtete Pfarrkirche Sankt Nikolaus. Von
kunsthistorischer Bedeutung sind die 1608 eingeweihte Kapelle Sankt Nikolaus
in Geuensee und die Kapelle Sankt Wendelin von 1576 im Weiler Krumbach: Am St.
Wendelinstag (20. Oktober) pilgern die Bauern von weit her zur Kapelle, um den
Segen für ihr Vieh zu erflehen.
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Bis weit nach der Jahrhundertwende vom 19. zum 20.
Jahrhundert blieb ein betont ländlicher Charakter für die Gemeinde
bestimmend. |
Wie in den anderen Gemeinden des Surentals
gingen erst vom Anschluss ans Netz der Sursee-Triengen-Bahn (1912) wesentliche
Impulse aus, mit der die Gemeinde den Aufbruch von der agrarischen Struktur
weg zu einem Zentrum des modernen Gewerbes in Angriff nahm.
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